Manor entstaubt sich und will in Bern Fuss fassen

In einem Interview mit derbund.ch und Marta Kwiatkowski, Trendforscherin am Gottlieb-Duttweiler-Institut, wird der Neueintritt von Manor in Bern beurteilt.


Bild: Dominique Meienberg

Dass die Warenhauskette Manor nach Bern kommen will, klingt wie ein Anachronismus. Die Institution Warenhaus hat etwas Angestaubtes. Diese überdimensionierten Krimskramsläden, in denen die Kunden alles finden sollen und eben gerade deswegen das Gesuchte oft nicht finden. Weil zwischen Fingerhüten, Trinkflaschen, Babypuppen und Seidenstrümpfen nicht auch noch Platz war für genau jene Krawatte, die so gut zum Lieblingsanzug passen würde.


Viel praktischer ist da doch jenes Warenhaus mit dem schier endlosen Sortiment, dessen Pforten rund um die Uhr geöffnet sind: das Internet. Anbieter wie Amazon und Galaxus haben das Einkaufen per Knopfdruck dank gewieften Suchalgorithmen zum Kinderspiel gemacht. Nicht selten bieten sie zudem tiefere Preise als die Konkurrenten aus Stahl oder Sandstein.


Im Interview werden verschiedene Aspekte betrachtet, die einen interessanten Blickwinkel zum Vorhaben von Manor geben. Hier geht es zum Interview.

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